FIL- Weltcuprennen 2018/ 19 stehen fest

Die aktuellen Rennprogramme zum FIL- Weltcup in der Junioren- und Allgemeinklasse des anstehenden Winters sind fixiert. HIER finden Sie aktuelle Ausschreibungen und Infos.

Rennrodeln auf vereister Naturbahn. Weltcupdisziplin. Im Bild Alex Gruber; Photo: Peter Maurer/ Sportnews. bz. Die messerscharfen (gegrateten) Rennschienen erlauben nicht den geringsten Bewegungs- oder Haltungsfehler, sonst endet die rasante Fahrt an der Bande. Der Weltmeister rast absolut präzise übers blanke Eis.

Die derzeit wohl beste Naturbahn- Rennrodlerin, Greta Pinggera aus Laas (Südtirol). Perfekteste Fahrtechnik, runde Fahrlinien. Weltmeisterin 2017. Bild: Chris Walch/ suedtirolnews.it

In den Rubriken finden Sie überwiegend noch Weltcupbilder, die nicht unsere eigenen sind. Dies einfach deshalb, weil es noch sehr wenige gibt. Die Photos stammen vorallem aus Seiten der grossen Verbände Italiens und Österreichs. Quellen werden noch geprüft/ nachgeliefert. Wenn keine Angaben, sind es eigene (Elsässer).  Wir danken fürs Verständnis.

Intro

"Nach einer erfreulichen Premierensaison mit einem siebenköpfigen neuen Rennteam im Weltcup der FIL sind wir in einer sehr schwierigen Lage".

Ein unüblicher Beginn für eine Seite. Aber dennoch:

Diese Seite wird rein privat betrieben von unserem "Team Seelandrodler Aarberg" (TSR). Der Name steht mal als Arbeitstitel, weil wir die Entwicklungen innerhalb von Swiss Sliding über 35 Jahre lang mitgeformt und letztlich das heute aktive und sehr junge Rennteam auf Naturbahn gemeinsam mit dem Club in Grindelwald (SRCG) aufgebaut haben.   

Bis vor zwei Jahren selbst im eigens gegründeten Fachverband fürs Sportrodeln zuständig, habe ich gemeinsam mit Partnern aus dem Berner Oberland einen strukturierten Aufbau  zu schaffen versucht, um endlich ein NB- Rennrodelteam in den Weltcup entsenden zu können. Dies ist im Winter 2017/ 18 gelungen. 

Infolge grober Differenzen bezüglich Wahrhaftigkeit, Arbeitsleistungen und völlig divergierenden Vorstellungen von Planung/ Umsetzung/ Führung  kam es mit dem neuen Vorstand von Swiss Sliding Naturbahn aber zum Bruch. 

 

Alle Fakten, die zu dieser einmalig dummen Situation führten,  geben wir in der Rubrik "Sperrbezirk" bekannt, sobald für die jungen Sportlerinnen und Sportler die Zukunft restlos gesichert ist. 

 

Bleibt zu hoffen, dass der Weg für unsere besten nationalen RodlerInnen dennoch ans ersehnte Ziel führen wird! Wir werden auf jeden Fall dran bleiben, denn der Rodelsport prägt unser halbes Leben. Per sofort starten die Athetinnen des Team Seelandrodler Aarberg für die Equipe de France! Ein frisches und dynamisches Umfeld für die weitere Entwicklung ist damit garantiert.

 

Alex Elsässer, ehem. Sportchef Rodeln Swiss Sliding, ehem. Vizepräsident SSN, Absolvent FIL- Trainerlehrgang, FIL- Kampfrichter, aktiver Trainer des Aarberger Damenteams innerhalb des französischen Rennkaders.

 

Tinas Fahrt an den FIL- Jugendspielen 2018 in Latsch. Vorher stand sie in den Jugendkategorie grad zweimal auf dem "Stockerl" (Seiseralm, Umhausen)! Für die technisch und athletisch bestens gerüstete Jugendliche (14) werden wir neue Startmöglichkeiten finden. Der Einstieg in die Juniorenklasse/ Allg. Weltcup steht bevor. Wie für ihre Schwester unter neuer Flagge. Bildrechte: FIL.

Rennrodeln auf Naturbahnen (NB).

Rennrodeln auf vereisten Naturbahnen (NB) ist eine Sportdisziplin, die's in sich hat. In der Schweiz gibt es leider noch keine entsprechenden Bahnen, die die Ausübung des Sports ermöglichen. Die Kernlande des NB- Rennrodelns sind das Südtirol und Österreich. Trotzdem wächst die Disziplin seit einigen Jahren erfolgreich und international an, unter dem Weltverband FIL (Fédération Internationale de Luge). Der Sport ist ehrlich, direkt, frei von jedem Gedusel und das menschliche Umfeld in internationalen Bewerben ist herzlich und freundschaftlich.

Heute starten bereits bis zu 25 Nationen im Weltcup. In der Ferne lockt die Chance, olympische Disziplin zu werden.  

Die Schweiz hatte bisher nur wenige, vereinzelt aktive Athleten im Weltcup eingesetzt. Meist ohne klaren Aufbau, finanzielle Hilfe und mit entsprechend wenig Erfolg. Weil fast alle Grundlagen bei uns fehl(t)en. Denn lange Jahre ging es mal darum, dem Breitensportgerät Rodel in der Schweiz einen Namen und einen Weg zu schaffen. Damit hatte der Kleinverband schon sehr viel Arbeit. 

Um dennoch endlich in die oberste Etage des Sports zu kommen, setzten Berner Clubs seit Jahren auf die "Umwege" und somit aufs Sportrodeln (einfachere Geräte, auch auf Schnee einsetzbar) und auf sommerliche Rollenrodeln (Rennrodel auf Rollen). Und der Festlegung, dass es fortan nicht nur um Einzelanlässe (SM) gehen soll, sondern um eine langfristige, dauerhafte Aufgabe zugunsten der Jungen. Mit Erfolg. Diese beiden Disziplinen werden international unter dem Dach der ISSU * (International Sledge Sport Union) geführt. Schneebahnen haben wir ja zur Genüge und geteerte Strassenabschnitte für Trainings und Rennen im Sommerhalbjahr ebenfalls. Seit einiger Zeit sind die Fahrerinnen und Fahrer aus Grindelwald und Aarberg in diesen Sportarten international podestfähig geworden. Mit der Ausrichtung einer Rollenrodel- WM im Jahr 2017 in Grindelwald hat die Schweiz auch bezüglich Organisation von Grossevents den Anschluss erreicht.

Parallel dazu haben die beiden Clubs seit 2016 erstmals eine ganze Gruppe junger Athleten an internationale Grossanlässe (EM/ WM im Sportrodeln, Junioren- EM im Rennrodeln) entsenden können, um eben das finale Ziel, den Rennrodel- Weltcup der FIL * zu erreichen.  Dazu müssen vorerst Finessen im Bereich Körperhaltung, Fahrlininen auf Eis generell, angepasst werden. 

Mit speziellen Trainingswochen im Südtirol (Brixen, Lana) konnten wir 2017 und 2018 die letzten Schritte machen, um einzusteigen. Und alle 7 neuen, jungen Athleten haben diesen Weltcupeinstieg mit der Saison 2017/ 18 sehr erfolgreich gemeistert. Weitere Spezialwochen folgen!

 

Die erzielten ersten Fahrten in der internationalen Elite des Weltcups waren bemerkenswert!  Denn Rennrodelsport auf NB ist kein ungefährlicher Sport. Die Unfall- und Verletzungsgefahren sind vergleichsweise hoch, wenn man technisch/ athletisch nicht vorbereitet ist. Also speziell bei Neuen. Dennoch, und trotz fehlender eigener Eisbahnen, konnten unsere "Neuen" sich bestes  Rüstzeug holen und schon überraschende Fahrten zeigen.

 

(*): Zu den internationalen Verbänden siehe Rubrik "Links". 

 

Unsere neue Zielsetzung konnte mit erfolgreichem Abschluss der heurigen Premieren- Saison nun gefasst werden: sie lautet "Podesttauglichkeit bis zur WM 2021".  Denn die Grundlagen zum Erfolg sind jetzt geschaffen und  dieses Langfristziel werden wir erreichen, wenn auch unter schwierigsten Umständen, die uns seitens des nationalen Fachverbandes SSN "geboten" werden (Siehe Spezialrubrik).

 

  

 

 

 

Zum positiven sportlichen Stand der Dinge, der bisher  erreicht wurde:

 

Die jugendliche Tina (Aarberg, 13) konnte im Juniorenweltcup heuer bereits zweimal den Podest erklimmen (1. Rang in Umhausen, 3. Rang auf der Seiseralm). Zudem athletisch bravouröse Läufe an den FIL- Jugendspielen, wo es einzig noch am Schienenmaterial haperte. Die angedeuteten Umstände bei SSN zwingen sie zu einem Lizenzwechsel, oder zur Aufgabe des Sports.

Die Junioren Marco und Silvano (Grindelwald) konnten saubere und sichere Fahrten im den Juniorenweltcups Seiseralm und Umhausen, sowie an der Junioren- WM in Laas runter bringen. Mit mehr Speederfahrungen anlässlich gezielter weiterer Trainings werden sie noch markante Schritte nach vorne machen. 

Die Juniorin Lena (Aarberg, 16) darf als Überraschungs- Fahrerin betitelt werden. Bei drei ihrer 4 Einsätze der letzten Saison kam sie grad in die Finalläufe! Einmal Rang 10, einmal Rang 16 und an der J- WM ein sensationeller Rang 11, der ihr auch den Zusatzpokal als "beste Newcomerin" bescherte. Sie hat die angeordneten Zusatzkorrekturen (Kopfstellung, "Ellbogentechnik" und Beinhaltung in Kurven) radikal und erfolgreich umgesetzt.  Sie lebt wahrlich für diesen Sport und kann auch künftig voran gehen! Ihr Tempogefühl ist genial. Ihr Mut ebenso. Sie wird nun unverschuldet vorerst unter neuer Flagge starten müssen.

Die Allgemeinklassigen Natascha, Dani M. und Jérôme (alle Grindelwald) fuhren allesamt gute erste Rennen im Weltcup. Die Art und Weise, wie sie das taten, hat uns alle mit Freude erfüllt. Obschon sie seitens SSN alleine gelassen wurden! Tolle Athletik, gute Technik, Ruhe und Mut brachten alle drei mit. Feinkorrekturen werden nun angegangen. Danach spricht nichts dagegen, dass ihnen der Anschluss an die Weltspitze gelingen kann. Unter der Anleitung des "Teamleaders" Jérôme, der selbst sehr hohe sportliche Ziele anpeilen wird.

 

Unten folgend sehen sie drei Videos vom Saison- Abschlussweltcup in Umhausen 2018. "Eingeschränkt" haben dort Lena, Natascha und Jérôme einzig das zur Verfügung stehende Schienen- Material. Da die Temperaturen des Eises am Finale ungewöhnlich warm wurden, fuhren sie auf etwas zu scharfen Schienen (sie hatten alle nur eine...), was die Tempi in den Geraden natürlich reduzierte. Bei allen drei wären noch Sekunden drin gelegen! Kein Drama: mit einem privat angefragten neuen Materialwart und zusätzlichen Schienen werden wir per 2018/ 19 auch dieses "Element" noch präziser steuern können. Die junge Equipe arbeitet daran mit voller Energie. Natürlich benötigen wir dazu auch noch einiger neuer Präparationsgeräte, um dann materialtechnisch mithalten zu können. Die sind mittlereile beschafft worden.  

 

Den bisherigen Trainern, Clubverantwortlichen und direkten Sponsoren danken wir für die zugesagte, weitere Treue! Wir werden dereinst mit Medaillensegen reagieren können.

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 Alex Elsässer, Trainer/ Betreuer 12.6.2018

 

 

 

Erste Zwischenetappe erreicht:

"Gute, sichere Fahrten im Weltcup!"

Lenas vorerst letzte Fahrt im Weltcup der Grossen. Ihre Premiere in Umhausen 2018. Video gedreht ab Grossbildschirm/ Live Streaming FIL.
Wir werden die äusserst talentierte und mutige Pilotin nicht fallenlassen und neue Startmöglichkeiten für sie finden. Absehbar unter neuer Flagge.

Natascha Amacher am selben Abschluss- Weltcuprennen der Saison 2017/18 in Umhausen. Wir hoffen, dass sie ihr Talent weiter ausschöpfen wird.

Jèrôme Almer ebendort. Er wird sein Können ebenfalls noch ausbauen und ganz bestimmt weiter nach vorne rücken.

Alle Bildrechte: FIL

 

Weitere Videos finden Sie in der entsprechenden Rubrik.

 

 

 

Lena und Tina (TSR Aarberg) im neuen Renndress. Der Winter kann kommen!

Dresswechsel schon mal geglückt. Die Freude am Rennrodeln im TSR ist unverändert hoch. Ein Nationenwechsel steht für die beiden bevor. Danach werden sie ungestört an ihren hohen Zielen arbeiten können.

Nächstes Ziel 2019:

Kurvenausfahrtstempi steigern

 

Fernziel 2021:

Podestfähigkeit erreichen

Rennrodeln am Limit. Evelin Lanthaler, Gesamtweltcup- Siegerin 2018. Bild: Maurer/ sportnews.bz

Aussichten

Die unglaublichen Vorgänge innerhalb des "Fachverbandes", speziell während der letzten Junioren- WM in Laas, wo Lena sensationell fuhr, haben zu einem markanten Einschnitt geführt:

Tina und Lena (beide TSR Aarberg) verlassen sofort das Swiss- Kader. Weitere Starts der beiden hoffnungsvollen Damen unter SSN- Dach sind undenkbar.

Die beiden werden nun mit Sicherheit unter neuer Flagge starten. Und ihr Fernziel konsequent weiter verfolgen. 

 

Die fünf Grindelwalder Athleten werden vorwiegend autonom am eigenen Aufbau weiter arbeiten. Wir wünschen das Beste und vorallem mehr Ruhe im künftigen Umfeld. Sie können auf ihren eigenen grossen und zielgerichtet arbeitenden Club (SRCG) zählen und eine punktuelle Zusammenarbeit unter den Berner Clubs bleibt erhalten. 

 

 

 

Daneben gilt es, weitere Neue ins Boot zu holen. Das ist nicht einfach. Aber es kann aufgrund der nun gewonnen Erkenntnisse rascher angegangen werden, als bisher. Mit neuen Methoden und rascherem Einsatz des Zielgeräts (Rennrodel). Die beiden Teams von Grindelwald und Aarberg stehen für Interessierte jederzeit bereit. Nötige Adressen bekommen Sie via unserer Rubrik "Kontakt". Dort finden Sie auch etwas mehr Infos über uns selbst.

 

Eine Methode von vielen. Hauptsache es macht Spass in dem Alter! Der Rollenrodel ersetzt jede Seifenkiste locker... Bild: Jungfrauzeitung

Nach den ersten Eisfahrten setzen die Seeländer Rodlerinnen ihre Energien in konkrete Fahrlininen und deren Effekte aufs Tempo. Mit wenig Aufwand (neues Tempo- Messgerät, Spezialraster in Kurven...) können so wichtige Optimierungen erreicht werden. Symbolbild: @Corel Corporation

Die langen Schritte zum Weltcupeinsatz

biggrinSportrodeln auf Schnee

biggrinClubtrainings mit geordneten Inhalten. 

biggrinTeilnahme am Swisscup oder andern Rennen auf guten Bahnen

biggrinRollenrodeln im Sommer, um Haltung und Abläufe auf Rennrodel zu verinnerlichen.

biggrinTrainingsfahrten auf Eis mit Sportrodel, danach mit Rennrodel

biggrinLeistungstests mit rodelorientierten Inhalten. Saisonplanung.

thumbsdownEin Verbandsvorstand, der nicht versteht, worum es geht (Jugend-/ Elitenförderung ist primär! Selbstdarstellungen sind peinlich...). 

 

Vor 10 Jahren etwa begriffen wir, dass der "Rodelsport" in der Schweiz sich nicht so entwickeln wollte, wie erhofft. Es fehlte am Markt (Geräte), an Wurzeln (Schlitteln statt Rodeln...), an Vorbildern, an Verbandspolitik (primär Bobsport im Fokus). Es fehlten fast überall Junge auf unsern Schneebahnen! Den Hauptharst bildeten stets "Männer zwischen 40 und 70"..., die sich fürs Rodeln begeistern liessen.

Wir gingen das Konzept "Swisscup" an. Für Sportrodler sollte damit erstmals eine Serie von Rennen angeboten werden auf ausgwählten Bahnen. Dies als Alternative zum bisher einzigen Jahresanlass, der SM. Wenn Familien (die Jungen speziell) sich motivieren könnten, statt nur einen nationalen Anlass grad mehrere Rennen zu besuchen, um Sieger zu küren, sollte der Sport insgesamt spannender und anforderungsreicher werden. Eine "Perspektive" entstehen. Härtere Bahnen wollten wir, um vielleicht sogar mit den Hornschlittlern Synergien zu bilden (die fahren auch schon auf Eis). Die Widerstände unzähliger (Bündner) Senioren waren massiv. 

Gleichzeitig wurde in Österreich die Sommerversion, das Rollenrodeln enorm gepusht.

Damit konnte nun Jungen eine ganzjährige, neue Sportdisziplin vorgelegt werden und die Hoffnung wuchs, dass daraus so viel Begeisterung wachsen würde, um später dann in den Weltcup wechseln zu wollen.

Dieses Vorgehen wurde ganz hervorragend in Grindelwald und Aarberg umgesetzt. Wer ganzjährig rodeln wollte, wurde dort Mitglied. Und es wurde viel geboten. Sogar eine WM! Natürlich sprangen immer noch zu viele Jugendliche ab, wegen Berufsausbildung und andern Sportarten (Snowboard etc.). Aber eine kleine Equipe von 10- 15 Athleten blieb doch erhalten. Immerhin. 

Leider fehlte Konkurrenz (und Ansporn) aus übrigen Regionen. Speziell Clubs im Osten  wehrten sich lange mächtig gegen "neue Formen" von Rennen. Denn zugunsten des Nachwuchses wollten wir natürlich die Rennen bezüglich Längen, Abläufen und Methoden dem Fernziel Weltcup anpassen.

 

Zurück zu den konstant aktiven "Bernern". Im Rollenrodeln wuchs die Sicherheit, dass man gegen die übermächtigen Österreicher, Südtiroler und Slowenen bald eine Chance hat. Schon wurden internationale Podeste erreicht. Als Höhepunkt organisierte der SRCG erstmals in der Schweiz (seit einem Jahrhundert) wieder eine Rodel- WM (auf Rollen)! Es war für alle Teilnehmer ein absoluter Erfolg! Nun waren die Hauptaktiven alle zwischen 12 und 25 Jahre alt. Es musste weiter gehen:

Mit Rennteilnahmen an ISSU- EM/ WM (Sportrodeln auf Eis), ganzen Eis- Trainingswochen im Südtirol ging's ab dem Winter 2016/17 vorwärts. Als Motivator und Planer gelang es mir, grad eine Serie von Weltmeistern als Co- Trainer zu engagieren. Um auch in Italien dafür zu sorgen, dass es unseren Jungen gut ging und sie mehr lernen konnten als auf heimischen Bahnen. Einmal eine Woche Brixen (Lüsen, Villnöss), einmal eine Steigerungswoche in Meran (Latsch, Laas, Seiseralm) und nun stand fest: sieben junge Damen und Herren wollten ein neues Team bilden! Im letzten Winter stiegen wir direkt von der "Meranwoche" ein in den Weltcup der Junioren und jenen der Grossen. Alle Swissteam- Fahrten waren gut, unfallfrei und teilweise sogar wirklich "cool". Es zeigte sich, dass die Abläufe (vom RoRo- und Swisscup) verinnerlicht waren. Die Mädels und Jungs zeigten sich an Starts gelassen, waren die Zeitverhältnisse an Renntagen und zwischen den Läufen "gewöhnt", und damit fähig, sich auf die eigentliche Sache zu konzentrieren: Fahrtechnik, Linienwahl, "Kopf". 

Die Videos aus Umhausen (oben) zeigen musterhaft auf, dass jede(r) Einzelne da Grosses geschafft hatte. Das Echo aus der FIL und übrigen Teams war: "Bravo! Toll gemacht". Wenigsten von denen gab es positive Rückmeldung. Seitens SSN- Vorstand: Pusteblume. Der war schlicht nicht vor Ort! Ich und die Eltern der Athleten waren präsent, dort wo es eben ging. Wir haben ein Jahr voraus geplant und Wochen investiert. Der "Disziplinenchef" (es wurde stets nur festgehalten, dass "er sich selbst organisiert", weil vorher einziger WC- Athlet), dessen Vater (der Präsident...) und der "Koordinator" (neu)  nicht. Jérôme und Natascha wurden an EM und Weltcup bezüglich personeller Hilfen völlig im Stich gelassen!  Der Vorstand fand es derweil "nötiger",  massive Verleumdungen während der Junioren- WM an Verbände zu senden, statt sich um  Betreuung und den Sport in der obersten Klasse zu kümmern. Als dümmliche Reaktion auf nachgewiesene Kritik an deren bisheriger Arbeit. (Rubrik Sperrbezirk...).

Bei den Jüngsten  (Juniorenweltcups und  J- WM) waren ich und Elternbetreuer stets selbst dabei. Privat finanziert. Das wird auch künftig so bleiben. Denn nachweislich haben wir bestes Fachwissen, die richtige Ausbildung und die mentalen Fähigkeiten dazu. Die Atheten standen und stehen im Vordergrund.

 

Wir freuen uns auf die Rennsaison 2018/ 19!

Die Wege sind offen für alle, die den schönen Rodelsport kennenlernen wollen. Im Bild: Gasser Supersportrodel (Bild: Baumann H.). Ein fantastisches Einstiegsgerät für Sportliche. Grad in Grindelwald, in Bergün, am Rinerhorn und im Wallis gibt es mittlerweile härter präparierte Bahnen, die den Einsatz des Geräts zum Genuss machen.