Bildquelle: Freepik, "formas flotantes". (Symbolbild)

Trainings werden zielgerichtet verbessert

Nebst Teilnahmen an Rollenrodel- Anlässen (ÖRV, ISSU) wollen wir fortan ganz spezielle Trainingseinheiten anbieten.

Da Rollenrodeln auf den Zielgeräten (Rennrodel) geschieht, können Haltungstechnik und Bewegungsabläufe gezielt auf genau diesen Geräten trainiert und verbessert werden. Bisher "litten" alle unsere Piloten etwas unter zuvielen "Drift"- Erfahrungen auf hiesigen Schneebahnen, aber auch auf Teer. 

 

Mit den nach dem ersten Weltcupjahr gewonnenen Erkenntnissen, haben wir nun eine neue Methode angesetzt, um Auswirkungen von veränderten Positionen/ Haltungen auf dem Gerät erkennen zu können (nebst der Lininenwahl natürlich, diese darf aber infolge Athletengewichtsunterschieden durchaus mal stärker variieren und entscheidet nie alleine über Sieg oder Niederlage).

Dazu benötigen wir nicht mehr "hunderte von Kilometern" Fahrten, sondern nur noch einiger geeigneter Kurven. 

Die Methode ist insgesamt günstiger und effektiver, als das bisherige "Dauerfahren" im Sommer. Und angeübte "Fehler", die bei Rennen auf Teer noch kaum Auswirkungen hatten, können wir so gezielt auskorrigieren. Das nächste Zwischenziel 2019 heisst: Kurvenausfahrts- Tempi steigern. 

 

Neuinteressierte werden selbstverständlich "normal" (vorerst klassisch) eingeschult auf geeigneten Bahnen. Danach werden wir auch mit ihnen rasch die neue Lernmethode einsetzen. 

 

Nebst den gezielten Kurventrainings und den letzten, sehr intensiven Trainings auf einer spannenden Teerbahn in Albertville, haben sich Lena und Tina auch mal im "Highspeedbereich" versucht. Beide erreichten auf Rollen, auf einer dafür ganz hervorragend geeigneten Strecke (mit riesig langem Auslauf) ihre bisher persönlichen Spitzentempi. Und beide waren auf den Punkt genau gleich schnell: 125 km/h. Gemessen mit Radar (Fehler bei +/- 3 km/h). Wir sind selbst erschrocken...